Wodurch unterscheidet sich die Potenzialanalyse von anderen Methoden der Berufswahl

Die meisten Leute verhalten sich bei der Berufswahl oder beruflichen Neuorientierung ungefähr so: Sie überlegen, welche Berufe gibt es denn eigentlich und welcher käme vielleicht für mich in Frage? Bei diesem Vorgehen stehen die Berufe im Mittelpunkt der Überlegung. Hat man vor Augen, wie viele Berufe oder Studiengänge existieren, dann wird sofort deutlich, dass eher Glück im Spiel ist, wenn man auf diese Art und Weise den richtigen Beruf erwischt.

Bei einer Potenzialanalyse geht man anders vor: Man setzt bei sich selbst an. Sie sind Dreh- und Angelpunkt aller Überlegungen und der Rote Faden für alle Ihrer beruflichen Entscheidung. Konkret heißt das: Man fragt sich zuerst „WER BIN ICH?“ (Persönlichkeitsprofil) und „WAS KANN ICH?“ (Kompetenzprofil). Und erst dann geht man mit diesem Persönlichkeits- und Kompetenzprofil an den Markt und schaut, in welchen Berufen werden gerade diese Dinge, die mich auszeichnen, gebraucht!

Das was man hier tut, ist den umgekehrten Weg zu den üblichen „Trampelpfaden“ zu gehen: Man erhebt zuerst ein Profil von sich selbst und hat dann eine kleine Anzahl von Berufsempfehlungen zur Auswahl, die passen, anstatt in einer Masse von Berufen zu wühlen und jedes Mal aufwendig nachzuforschen, ob man denn den Anforderungen dieses Berufes oder Studiums gerecht wird.
Die Potenzialanalyse erfasst also strukturiert die Faktoren, die man kennen muss, um gezielte Berufs- und Studienempfehlungen aussprechen zu können.